In Can Tho verbrachten wir nur 1 Nacht - leider, denn in diesem Victoria-Hotel fühlten wir uns sehr wohl. In Chau Doc, unserem nächsten Zwischenhalt Richtung Kambodscha, übernachteten wir erneut in einem Victoria Hotel, direkt am Bassac Fluss gelegen - auch schön, doch der Pool lag am Nachmittag bereits im Schatten.
 |
| Fischfarm am Bassac River |
 |
| Haus im Cham-Village |
Unser Guide hatte aber sowieso einen kurzen Ausflug zu einer Fischfarm und einer Cham-Village für uns auf dem Programm. Die Fisch-Züchter machen mit ihren Fischen richtig viel Geld, gehören zu den besser situierten Menschen und wohnen doch in einfachsten Verhältnissen. Im nahe gelegenen Cham-Dorf sahen wir uns die Kirche und die Schule dieser ethnischen Minderheit an. Dieses Volk unterscheidet sich von den Vietnamesen durch eine dunklere Haut, lockigeres Haar und andere Kleidung. In dieser Gegend leben von diesem Volk rund 25'000 Menschen, 80% von ihnen sind Muslime.
Am nächsten Morgen mussten wir bereits um 6.45 Uhr an der Bootsanlegestelle sein, weil um 7.00 Uhr das Speedboat Richtung Phnom Penh losfuhr. Die Fahrt dauerte inkl. der Visa-Formalitäten für Kambodscha rund 5 Stunden. Währenddessen gab es nicht viel zu sehen - zwischendurch winkten uns ein paar Bauern oder Kinder vom Ufer aus zu. Auf dem Boot waren zwei Schweizer, so konnten wir uns wiedermal in Schweizerdeutsch unterhalten und Reisepläne und -erfahrungen austauschen.
 |
| Pool im Hotel in Phnom Penh |
In Phnom Penh waren wir vom gebuchten Hotel ziemlich enttäuscht. Erstens ist es im Umbau und zweitens ist das Personal ziemlich inkompetent. Der Pool war noch das Schönste...
 |
| Tuktuk-Fahrer....es tropft usem Chlapf |
Die Stadt besichtigten wir zu Fuss oder liessen uns von einem Tuktuk-Fahrer zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten fahren. Diese Typen sprechen aber kaum oder gar kein Englisch, und so kam es, dass wir nicht nur einmal an die falsche Adresse gefahren wurden...naja gehört auch zu unserem Abenteuer!
Kambodscha ist ein Königreich und erlebte bis ins Jahr 1979 durch den Vietnamkrieg und die Diktatur der roten Khmer einen wirtschaftlichen Verfall. Nichts desto trotz ist der Königspalast mit der dazugehörenden Silberpagode ein sehr pompöser und imposanter Palast. Die vielen Schnörkel, Schnitzereien, Verzierungen an den unzähligen Gebäuden, wir kamen aus dem Staunen kaum mehr raus.
 |
| beim Königspalast |
Abends flanierten wir dem Riverside Boulevard entlang, wo es zahlreiche Restaurants und Bars gibt. Dort bejubelten wir den Grandslam-Sieg unseres Schweizers des Jahres - Stan Wawrinka! Und zur Feier des Tages assen wir eine feine Pizza - mal was europäisches nach dem vielen asian food.
Heute sind wir von Phnom Penh nach Siem Reap geflogen - ein kurzer Flug von 45 Minuten. Infolge eines technischen Defekts hatte das Flugzeug aber 2,5 Stunden Verspätung...doch nun sind wir glücklich wieder in einem noblen Victoria Hotel...smile! Am späten Nachmittag unternahmen wir den ersten Ausflug zum 38 km entfernten Tempel Banteay Srey. Schon eindrücklich, welche Bauten im 10. Jahrhundert erstellt wurden. Dieser Tempel ist aus rotem Sandstein und offenbar einer der Schönsten aus der klassischen Khmer-Kunst. Morgen besichtigen wir Angor Wat und Angkor Thom - wir sind gespannt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen